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17.07.2018, 12:01 Uhr

CDU-Kreistagsfraktion besucht Leitstelle in Erkelenz

Jüngst stattete die CDU-Fraktion im Kreistag Heinsberg dem Feuerschutzzentrum in Erkelenz einen Informationsbesuch ab.Das Feuerschutzzentrum versteht sich als Dienstleistungszentrum für den Gesamtbereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im Kreis Heinsberg.
Stetig steigende Hilfeersuchen und ein erweitertes Aufgabenspektrum machten im Laufe der Jahre umfangreiche Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen erforderlich. Nachdem der Kreistag diese bereits am 24.09.2015 beschlossen hatte, diese nun weitestgehend abgeschlossen sind und mittlerweile auch die neue Leitstelle im Betrieb ist, wollten die Fraktionsmitglieder die Gelegenheit nutzen und sich einen persönlichen Eindruck vor Ort machen.

Nach Begrüßung durch Herrn Thomas Kähler, Leiter des Feuerschutzzentrums, verschaffte dieser den Kommunalpolitikern zunächst mit einem gemeinsamen Rundgang einen ersten Überblick in dem großen Gesamtkomplex mit noch im Neubau befindlicher Fahrzeughalle, der alten Leitstelle, die zum Schulungszentrum umgebaut wird, sowie dem Stabsraum. Zum Schluss gab es einen Einblick in die Arbeit der neuen Leitstelle.Die Leitstelle ist das zentrale Steuerungselement für die nicht polizeiliche Gefahrenabwehr. Hier werden Einsätze aus dem gesamten Kreis Heinsberg bearbeitet und koordiniert. Die Bandbreite reicht dabei vom Feuerwehreinsatz über den Rettungseinsatz bis hin zum Krisenfall bei einer Großschadenlage/Katastrophe. Der Betrieb muss rund um die Uhr mit dem in der Bedarfsplanung festgelegten Personal und der notwendigen Technik sichergestellt werden. Gerade hier war dringender Handlungsbedarf, denn die bisherige Leitstellentechnik stammte aus den Jahren 2003/2004 und bedurfte – auch unter dem Gesichtspunkt der Einführung des Digitalfunks - einer kompletten Erneuerung.
Die CDU-Fraktionsmitglieder zeigten sich sichtlich beeindruckt von der verantwortungsvollen und komplexen Arbeit, die hier geleistet wird. Insgesamt gehen in der Leitstelle pro Jahr ca. 180.000 Anrufe ein. Daraus resultieren letztlich ca. 3.600 Einsätze der Feuerwehr, 30.000 Einsätze des Rettungsdienstes und etwa 9.000 Krankentransporte, die es zu steuern gilt. Mit einem so hohen Arbeitspensum hatten die Besucher nicht gerechnet.
Abschließend dankte Fraktionsvorsitzender Norbert Reyans im Namen der CDU-Fraktion allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Feuerschutzzentrums für Ihre wertvolle Arbeit und hob hervor, wie immens wichtig deren Beitrag für unsere Gesellschaft ist.

aktualisiert von Martin Kliemt, 22.08.2018, 14:08 Uhr