CDU-Kreistagsfraktion Heinsberg

Kinder schützen und stärken

Die CDU setzt sich für Dich ein!


"Alle Kinder und Jugendlichen (im Kreis Heinsberg) sollen zu starken, gesunden, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen können. Die Teilhabechancen sollen erhöht und Benachteiligung verringert werden.", gibt Dr. Christiane Leonards-Schippers, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses an...

Weiter: "Dafür steht die CDU und auch wir im Kreis Heinsberg möchten uns gemeinsam mit unseren Vertretern in Bund und Land dafür einsetzen! Daher begrüßen wir den Plan der Kreisverwaltung die kommunalen Präventionsketten durch Beratungsstellen zu stärken."

Die NRW- Landesregierung hat bereits seit Amtübernahme dem Kindesmissbrauch den Kampf angesagt und hat seither verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für die Kommunen aufgelegt, um Kinderrechte zu stärken. Dem stimmt der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers zu und setzt sich auch im Bund für den Kinderschutz ein. Neben dem Teilhabechancengesetz und dem Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche", unterstützt das Land auch die Einrichtung einer Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt.

Was heißt das konkret für den Kreis Heinsberg?
Im Kreisgebiet sind neben dem Kreisjugendamt auch alle Stadtjugendämter bereits in der Vergangenheit für die gemeinsame Einrichtung einer Fachberatungsstelle eingetreten und haben eine Ausschreibung vorgenommen. Auf diese Ausschreibung haben sich drei Anbieter (Kinderschutzbund Erkelenz, AWO und Caritas) beworben. Nach ersten Gesprächen mit diesen Anbietern stellte sich schnell heraus, dass diese sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen können.

Wie sollen die Fachberatungsstellen aussehen?
Vorgesehen sind drei Fachberatungsstellen in Erkelenz, Heinsberg und Geilenkirchen. Diese Fachberatungsstellen werden je mit einem Stellenanteil von 2,0 ausgestattet. Durch das Land NRW werden 50% dieser Stellen gefördert. Einen Startschuss soll es - nach aktuellem Stand - bereits im Januar 2022 geben!

"Wir sind sehr stolz auf unsere Erfolge im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch, aber wir kämpfen auch dafür, dass solche Übergriffe erst gar nicht passieren oder schnellstmöglich erkannt und gestoppt werden." ,gibt Thomas Schnelle, Landtagsabgeordneter für den Nordkreis an. Bernd Krückel (Landtagsabgeordneter für den Südkreis) ergänzt: "Dafür eignen sich die vorgesehenen Fachberatungsstellen in unserem Kreis hervorragend und das unterstützen wir aus voller Kraft!"

Weitere Gespräche mit den drei Anbietern folgen, doch die Vertreter der CDU sind zuversichtlich, dass schließlich ein gutes Konzept vorliegen wird. Die Kreistagsfraktion, aber auch die CDU-Vertreter der Städte mit eigenem Jugendamt arbeiten in einer Arbeitsgruppe der Partei weiterhin daran, dass die Jugendämter möglichst eine geschlossene Einheit bilden, auch wenn dies nicht immer gelingt.

"Gemeinsam, denn es ist eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ist es wichtig, dass diese Übergriffe an Kindern gestoppt werden!", sagt Fraktionschef Harald Schlösser, der sich auch im Erkelenzer Kinderschutzbund engagiert. " Wir hoffen, dass durch diese Beratungsstellen mehr Aufmerksamkeit für das Thema sensibilisiert werden kann und so Kindesmissbrauch frühzeitig gestoppt werden kann."